Förderung für Ladeinfrastruktur beantragen – so einfach geht’s
Förderung für Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern: So sichern WEG und KMU jetzt den Zuschuss
Die neue Förderung für Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern schafft eine klare Chance für Wohnungseigentümergemeinschaften, private Eigentümer und KMU: Gebäude können systematisch auf Elektromobilität vorbereitet werden — ohne Insellösungen, ohne unnötige Konflikte in der Gemeinschaft und mit einem langfristig tragfähigen Betriebskonzept.
Der wichtigste Punkt: Gefördert wird nicht die improvisierte Einzellösung. Sinnvoll und zukunftssicher ist ein gemeinsamer Ansatz für das gesamte Gebäude. Denn sobald die ersten Bewohnerinnen oder Bewohner laden möchten, geht es nicht mehr nur um eine Wallbox. Es geht um Netzanschluss, Lastmanagement, Vorverkabelung, technische Sicherheit, Abrechnung, Wartung und eine faire Kostenverteilung.
Genau hier setzt ChargeGuru an: mit einem Modell, das die Grundinstallation für alle Stellplätze vorbereitet und gleichzeitig nur diejenigen zahlen lässt, die tatsächlich laden möchten.
Warum jetzt Handlungsbedarf besteht
Der Gesetzgeber schafft Fakten. Elektromobilität wird in Mehrparteienhäusern nicht mehr die Ausnahme bleiben. Gleichzeitig entstehen durch Einzellösungen erhebliche Risiken:
- technische Überlastung durch unkoordinierte Ladepunkte
- fehlende Skalierbarkeit bei steigender Nachfrage
- unklare Zuständigkeiten für Wartung, Betrieb und Sicherheit
- Konflikte über Kostenverteilung innerhalb der WEG
- unnötig hohe spätere Nachrüstkosten
Die Förderung bietet deshalb eine einmalige Gelegenheit: Statt später auf einzelne Anfragen reagieren zu müssen, können Eigentümergemeinschaften und Bestandshalter jetzt ein proaktives Gesamtkonzept umsetzen.
Was wird gefördert?
Im Fokus stehen bestehende Wohngebäude mit mehreren Stellplätzen. Gefördert werden insbesondere Maßnahmen, die eine skalierbare Ladeinfrastruktur ermöglichen:
- Vorverkabelung von Stellplätzen
- Aufbau von Leitungs- und Kabelinfrastruktur
- Installation zertifizierter Wallboxen
- intelligentes Lade- und Lastmanagement
- Zähler- und Verteilkonzepte
- notwendige Anpassungen am Netzanschluss
- bauliche Maßnahmen in Tiefgaragen, Höfen oder Parkflächen
Die zentrale Voraussetzung: Die Lösung muss gemeinschaftlich, steuerbar und zukunftsfähig sein. Einzelne Steckdosen- oder Wohnungszählerlösungen lösen das eigentliche Problem nicht — sie verschieben es nur.
So geht’s: In 6 Schritten zur geförderten Ladeinfrastruktur
Der Weg zur Förderung muss nicht kompliziert sein. Mit ChargeGuru läuft der Prozess strukturiert in sechs Schritten ab.
Schritt 1: Check-in mit den Eigentümern
Am Anfang steht die Klärung, ob der oder die Gebäudeeigentümer an Ladeinfrastruktur und der Bezuschussung interessiert sind. Denn nur die Eigentümer können den Antrag stellen.
Für jeden Bewohner bedeutet das: Erst einmal die Hausverwaltung bzw. die Eigentümer informieren.
Im ersten Schritt braucht es keinen Beschluss der Gemeinschaft. Ein erstes Interesse reicht für den nächsten Schritt: den KVA.
Schritt 2: KVA einholen
Für den Antrag wird ein belastbarer Kostenvoranschlag benötigt. ChargeGuru erstellt dafür die Grundlage auf Basis der Gebäudedaten und der geplanten Ausbaustufe.
Dafür sind vor allem drei Informationen relevant:
- Adresse des Gebäudes
- Anzahl der Stellplätze
- Grundriss der Tiefgarage
Auf dieser Basis kann ChargeGuru einschätzen, welche Lösung technisch sinnvoll ist und wie die förderfähige Infrastruktur aussehen kann.
Schritt 3: Antrag stellen
Sobald die notwendigen Unterlagen vorliegen, wird der Förderantrag im Portal gestellt. Gerade bei laufenden Förderverfahren zählt Geschwindigkeit: Die Bewilligung erfolgt nur solange Mittel verfügbar sind.
Deshalb gilt: Wer grundsätzlich interessiert ist, sollte den Antrag nicht aufschieben. Je früher die Unterlagen vorbereitet sind, desto besser lassen sich Fristen einhalten und Fördermittel sichern.
Zum Portal für die Antragstellung 👉 HIER entlang
Eine Anleitung fürs Portal 👉 HIER
Übersicht notwendige Dokumente für WEGs 👉 HIER
Übersicht notwendige Dokument für KMUs 👉 HIER
Schritt 4: Bewilligung abwarten und Beschluss vorbereiten
Nach der Antragstellung heißt es abwarten. Die Bewilligung erfolgt laufend nach Eingang der Anträge – WEGs und KMUs müssen nicht bis Ende der Antragsfrist warten. Sobald der Förderbescheid vorliegt, kann die WEG den Beschluss finalisieren. In der ETV; die bis zu sech Monate nach dem Bescheid erfolgen muss, wird dann über die tatsächlich Umsetzung entschieden.
Dieser Schritt ist besonders wichtig, weil hier technische Planung, Förderzusage und gemeinschaftliche Entscheidung zusammengeführt werden. ChargeGuru unterstützt dabei, die richtigen Informationen für Eigentümerinnen und Eigentümer transparent aufzubereiten.
Schritt 5: Vergabe an ChargeGuru
Nach Bewilligung und Beschluss wird die Umsetzung konkret beauftragt. Dazu gehört der Abschluss des Gestattungsvertrags sowie die Klärung der aktuellen Nutzeranzahl.
Der Vorteil des Modells: Die Gemeinschaft muss nicht selbst Betreiberin werden. Neue Nutzerinnen und Nutzer schließen direkt mit ChargeGuru einen Vertrag ab. Dadurch bleiben Zuständigkeiten klar geregelt — für Verwaltung, WEG und Bewohnerinnen und Bewohner.
Schritt 6: Installation und Betrieb
Nach der Vergabe beginnt die Umsetzung. Die Installation muss innerhalb der vorgesehenen Frist von 24 Monaten nach dem Förderbescheid erfolgen. Anschließend werden die erforderlichen Nachweise eingereicht.
Danach übernimmt ChargeGuru den professionellen Betrieb:
- regelmäßige Wartung vor Ort
- Betriebssicherheit nach DGUV V3/V4
- smartes Fernwartungssystem
- Kundenservice für Nutzerinnen und Nutzer
- kWh-genaue Abrechnung direkt mit den Ladenden
- Betrieb mit Ökostrom
Damit endet das Projekt nicht mit der Installation. Entscheidend ist der sichere, dauerhafte und professionell betreute Betrieb.
Warum der gemeinsame Weg der richtige ist
Viele WEG stehen vor derselben Frage: Sollen einzelne Nutzerinnen und Nutzer ihre eigene Lösung installieren — oder sollte das Gebäude als Ganzes vorbereitet werden?
Die Antwort ist klar: Nur der gemeinsame Weg ist langfristig sinnvoll.
Einzellösungen wirken zunächst einfach, verursachen aber später technische, rechtliche und organisatorische Probleme. Eine skalierbare Gebäudelösung vermeidet genau diese Risiken. Sie schützt die Immobilie, schafft faire Regeln und verhindert, dass jede neue Wallbox zur Einzelfallentscheidung wird.
ChargeGuru übernimmt dabei nicht nur die Technik, sondern auch Betrieb, Wartung, Nutzer-Onboarding und Abrechnung. Für Verwaltungen und Eigentümergemeinschaften bedeutet das: weniger Aufwand, weniger Risiko und mehr Planungssicherheit.
Fazit: Jetzt handeln, Fördermittel sichern, Zukunft vorbereiten
Die Förderung für Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern ist mehr als ein finanzieller Zuschuss. Sie ist ein Anlass, die Elektromobilität im Gebäude strukturiert und zukunftssicher zu organisieren.
Wer jetzt handelt, kann Fördermittel sichern, Einzellösungen vermeiden und ein Modell etablieren, das für alle Beteiligten funktioniert: Mit ChargeGuru.


